Neue Publikation: Fischkonsum einer Nation erklärt einen Teil der Schwankungen in den PISA-Werten

Fischkonsum einer Nation erklärt einen Teil der Schwankungen in den PISA-Werten der Schüler verschiedener Länder – zeigt eine neue Publikation von uns und erhellt damit die Bedeutung der Omega-3 Fettsäuren

Gerade eben ist eine neue Publikation von uns online erschienen: http://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/1403494817717834 [1]. Es ist keine sonderlich komplexe Arbeit. Sie hat aber einen interessanten Ansatz, der auf Volker Schmiedel zurückgeht und den bekannten Zusammenhang zwischen Omega-3-Fettsäuren und Gehirnentwicklung bei Kindern auf einer nationalen – Public-Health – Ebene umsetzt.

Wir fragten uns, ob der Fischkonsum einer Nation in Zusammenhang steht mit den Schulleistungen von Schülern, gemessen mit dem berühmt berüchtigten PISA-Test. Das ist ein sehr grober Parameter für die Verfügbarkeit von Omega-3 Fettsäuren, da Fisch die Hauptquelle dieser Fette ist.

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Glyphosat und andere unbekannte Grössen

Das Gutachten des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) zur Unbedenklichkeit von Glyphosat sei zu großen Teilen von den Herstellerangaben plagiiert worden, schreibt die Zeitung „Tagesspiegel“ vom 6.10.17. Was das genau bedeutet, stand nicht drin. Wenn nämlich z.B. faktische Informationen wie die Zusammensetzung etc. kopiert worden sind, ist das ja nicht weiter tragisch. Aber ich gehe mal davon aus, dass auch Bewertungs- und Risikoinformationen zu den kopierten Inhalten gehören. Das BfR teilt auf seiner Webseite mit, das sei normale Praxis.

Ich nehme diese kleine Randnotiz (Achtelspalte im Wirtschaftsteil) aber zum Anlass, um auf eine andere Information hinzuweisen, die mich kürzlich erreicht hat. Es handelt sich um einen schon etwas älteren Artikel, den Swanson und Kollegen 2014 in einem randständigen Journal, ohne Digital Object Identifyer (DOI) publiziert haben [1]. Dass der Aufsatz in diesem Journal erscheint und nicht in einem größeren, kann mehrere Ursachen haben: Entweder die Autoren wollen die Assoziation unterstützen, die das Journal produziert, die non-profit Organisation „Center for Agriculture and Biosciences International“ (CABI); oder die Information ist viel zu heiss für andere Journals; oder die Autoren haben etwas falsch gemacht oder nicht gut genug ausgewertet oder sind Gutachterwünschen von anderen Journals nicht nachgekommen; oder aber sie hatten keine Lust sich den Mühen des wissenschaftlichen Publizierens zu unterziehen.

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Im Dienste der Gesundheit oder des Geldes? – Eine neue Analyse zu Arzneimittelentwicklungskosten und Einnahmen

Kosten für Krebsmedikamente, neue Cytostatika oder Immuntherapeutika sind enorm. 100.000 US$ bis 200.000 US$ pro Jahr sind eher die Regel als die Ausnahme. Wenn die Medikamente auf dem Markt sind, übernehmen die Kassen die Kosten ohne mit der Wimper zu zucken. Die Medikamente erhalten eine Zulassung, wenn Studien zeigen können, dass sie besser sind als bereits vorhandene Präparate oder als Placebo, oder mindestens gleich gut und dazu ein paar Vorzüge aufweisen können, etwa ein besseres Verträglichkeitsprofil. Warum diese Medikamente so teuer sind? Schuld daran seien die hohen Entwicklungskosten, sagt die Industrie.

Schuld daran seien die hohen Entwicklungskosten, sagt die Industrie.

Diese Behauptung entlarvt eine neue Publikation in JAMA Internal Medicine als ziemlich dreiste Lüge [1]. Dass die Kommunikationen der pharmazeutischen Industrie nicht von moralischen Maßstäben geprägt sind, wissen wir aus verschiedenen Publikationen schon lange [2, 3]. Genauer gesagt kann man davon ausgehen, dass Lügen der operative Modus ist, der im Neusprech dann als „günstig präsentieren“, „die positive Botschaft herausstellen“ etc. erscheint [4, 5].

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Change – Health – Science Institut: Mein neues Tätigkeitsfeld

Seit einiger Zeit bin ich freiberuflich tätig und habe ein eigenes kleines Institut gegründet: das Change-Health-Science Institut. Veränderung – Gesundheit – Wissenschaft. Natürlich ist auch die implizite Bedeutung intendiert: Veränderung in der Gesundheitswissenschaft, Gesundheit durch Wissenschaft verändern, Veränderung, die zu Gesundheit führt….

Ich biete mit zwei Kollegen – Martin Loef und Ellis Huber – Beratung und andere Dienstleistungen an, etwa Seminare, Kurse oder Coaching für Einzelne, Gruppen, Firmen, Verwaltungen. Es geht uns vor allem um die Verbindung dieser Bereiche und ihre gegenseitige Durchdringung.

Teil dieses Angebotes ist auch eine zunächst fragebogenbasierte Lebensstildiagnostik. Sie ist über einen Link zugänglich und existiert als kostenlose Schnupperversion und als größere, kostenpflichtige ausführliche Version. Ärzte und Therapeuten könnten sie z.B. nützen, um bei ihren Patienten eine ausführliche Diagnostik zu veranlassen, bevor sie mit ihnen in Beratungsgespräche einsteigen. Wir geben in solchen Fällen gerne Sonderkonditionen. Wir haben auch eine umfassende Rundumdiagnostik für den betrieblichen Kontext entwickelt. Diese können Firmen, Verwaltungen oder Betriebe nützen, um betriebliche Gesundheitsförderungsmassnahmen vorzubereiten, die wir ebenfalls gerne anbieten.

Nach wie vor baut das, was ich tue, auf wissenschaftlicher Grundlage auf. Als Gastprofessor an der Medizinischen Universität Poznan und am Department Psychologie der Universität Witten-Herdecke bin ich weiterhin wissenschaftlich tätig mit dem Vorzug, dass ich mir etwas mehr Zeit für die Dinge gönnen kann, die mich interessieren.

Die Seminare und Kurse, die ich immer schon gemacht habe und einige, die ich immer schon machen wollte, die aber im Rahmen von Studiengängen eher weniger gut platzierbar sind, biete ich nunmehr freiberuflich an. Wer will, kann mich für diese Themen engagieren. Wenn ich selbst Seminare und Kurse organisiere, kündige ich das rechtzeitig auf den Seiten des CHS-Instituts an.

Dort werden in Zukunft viele neue Informationen zu finden sein, die nicht auf dieser privaten Homepage zu finden sind. Schauen Sie sich also bei Interesse unbedingt auf www.chs-institute.org um.

Mystik für Alle – Hugo de Balma in neuem Gewand

Ich hatte früher schon immer wieder mal auf meinen Lieblingsmystiker aus dem 13. Jahrhundert hingewiesen, den Kartäuser Hugo de Balma. Mit ihm hatte ich mich in meiner zweiten Promotion in Wissenschaftstheorie und Wissenschaftsgeschichte beschäftigt, sowie in einer zweiten Monographie [1]. Der Autor ist nur Spezialisten bekannt, obwohl extrem wichtig für die weitere Geschichte der Mystik. Hugo hat Meister Eckhart und die dominikanische Mystik maßgeblich beeinflusst, die niederländische Mystik und die Devotio Moderna, Thomas von Kempen sowie die spanische Mystik und Ignatius von Loyola.

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