Petition zur Erhaltung der Wahltarife für Homöopathie und andere naturheilkundliche Medikamente

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Absicht, die Wahltarife der Krankenkassen für Arzneimittel der „besonderen Therapierichtungen“ zu streichen. Das wären alle Phytotherapeutika, Homöopathika und Anthroposophika. Aktuell läuft eine Petition bei change.org, die ich gerne weiterempfehle. Der Ersteller der Petition schreibt: In der Gesetzesvorlage TSVG sieht das Bundesgesundheitsministerium vor, den Wahltarif für komplementärmedizinische Arzneimittel zu streichen. Dadurch wird die Verordnung … Weiterlesen

Was uns die Honigbiene und die Tschechen zu sagen haben

Ein paar neue Befunde: zur Wundheilung aus der Komplementärmedizin und zur Nutzung von Komplementärmedizin in Tschechien, sowie ein paar Assoziationen

Normalerweise mache ich keine Werbung in eigener Sache. Diesmal schon: ich betreue seit einigen Jahren als Chefherausgeber das vom Karger-Verlag in liebevoller alter Verlegerarbeit herausgegebene wissenschaftliche Journal „Forschende Komplementärmedizin – Research in Complementary Medicine (FoKom)“. Warum „Liebevolle Verlegerarbeit“? Zu Zeiten von massiver Überflutung mit Online-Publikationen, bei denen nicht mal mehr richtig lektoriert wird und zu Zeiten, da die wissenschaftliche Verlagslandschaft von Giganten auf dem Markt beherrscht wird, ist es alles andere als selbstverständlich, dass sich Menschen mit gründlichem Engagement um Inhalte bemühen und nicht nur um Geld [1]. Nach dieser kleinen dankbaren Hommage in Richtung unseres Redaktionsbüros in Freiburg nun zum eigentlichen Thema dieses Beitrags.

Normalerweise ist das, was wir in „Forschende Komplementärmedizin“ publizieren recht speziell und vor allem für forschende Akteure auf dem Gebiet interessant, nicht notwendigerweise für das öffentliche Publikum. Das ist bei der neuen Ausgabe anders. Interessierte können in einem frei zugänglichen Editorial (alle unsere Editorials sind das) nachlesen, warum das Anhäufen von Daten nicht ausreichend ist, um der Komplementärmedizin zu öffentlicher Geltung im Forschungssystem zu verhelfen, solange die Vormeinungen in den Köpfen der Akteure mehrheitlich anders gelagert sind (Harald Walach: „Mehr Daten? Mehr denken? Umdenken!“).

Ich wollte aber vor allem auf zwei empirische Originalarbeiten hinweisen:

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IntraG: Newsletter im September

Während der Sommer sich langsam verabschiedet, meldet sich das IntraG mit einem neuen Newsletter zurück. Neben den inhaltlichen Beiträgen ist ein Schwerpunkt dieser Ausgabe unser Studiengang KWKM: kurz vor Bewerbungsschluss am 15.9.2015 sind jetzt noch ein paar Plätze frei. Warum sich das Studium lohnt, können Sie im Newsletter unter anderem nachlesen. http://intrag.info/newsletter/2015-09/

IntraG: Newsletter im Juni

Kurz bevor die wissenschaftliche Welt in die „Sommerpause“ geht (=viel Arbeit, wenig Termine) geben wir Ihnen noch einmal einen Überblick über die Geschehnisse der letzten Wochen. Und die waren nicht ohne! Aber sehen und hören Sie selbst, denn dieser Newsletter bietet vor allem eine ganze Reihe spannender Videos. Darunter vor allem die vollständige Dokumentation unsere … Weiterlesen

IntraG: Oster-Newsletter im März

Ostern steht vor der Tür! Vielleicht eine Gelegenheit, sich Zeit zu nehmen mal den Geist schweifen zu lassen – das hat sich nämlich laut neuerer Forschung als überaus nützlich herausgestellt. Überaus nützlich für alle Arten von Heilberufen ist auch der Studiengang „Kulturwissenschaften und Komplementäre Medizin“, darüber berichten Studenten und Alumni wie Apotheker Jan Reuter, Ärztin … Weiterlesen