Die modRNA-Plattform und ihre Probleme

Ein neuer Überblicksartikel einer internationalen Arbeitsgruppe ist verfügbar

Mein Kollege Gerry Quinn vom Zentrum für Molekularbiologie der Universität Ulster in Nordirland hatte schon vor einer Weile ein wichtiges Übersichtspapier über die Probleme und Fehlentscheidungen bei der Corona-Pandemie publiziert, bei dem ich zum Teil mitgeholfen habe [1]. Nun haben wir mit einer ähnlichen Autorengruppe eine neue Übersichtsarbeit zur Problematik der modRNA-Plattform publiziert. Dabei geht es zwar vordergründig um die COVID‑19‑Impfungen, da sie die ersten Produkte waren, die auf dieser Plattform produziert und zugelassen wurden. Aber man muss sich vergegenwärtigen: Das ist eine komplett neue pharmazeutische Technik, und die Industrie wird alle Hebel in Bewegung setzen, um das gewonnene Momentum, das die COVID‑19‑Impfstoffe erzeugt haben, für andere Impfungen zu nutzen.

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Nein, Covid‑19-„Impfungen“ haben nicht geschützt

Covid‑19-„Impfungen“ haben nicht vor Tod durch Covid-19 oder andere Ursachen geschützt

Unsere Analyse der Semenzato-Studie ist publiziert

Am 4. Dezember 2025 ging ein erleichterter Ausruf durch die Presse: Eine große französische Studie hatte angeblich gezeigt, dass Menschen, die sich gegen Covid-19 hatten impfen lassen, weniger an Covid-19, aber auch weniger an anderen Erkrankungen verstorben sind [1]. Die Daten stammten vom französischen nationalen Gesundheitsdienst, umfassten mehr als 22 Millionen Geimpfte und fast 6 Millionen Ungeimpfte. Die Geimpften, so die Autoren, hatten ein um 74 % reduziertes Risiko, an Covid-19 zu sterben, und ein um 25 % reduziertes Risiko, an allen möglichen Krankheiten zu sterben („all cause mortality“). Die Autoren hatten für alle möglichen Störfaktoren statistisch kontrolliert. Es schien alles in Butter. Die Mainstreampresse jubelte. Die Politik atmete auf. Lauterbach, damals noch Gesundheitsminister, triumphierte.

Ich war skeptisch und schaute mir die Publikation genauer an und sah, was ich vermutete: Es waren einige Gruppen aus der Analyse ausgeschlossen worden: die, die früh geimpft wurden, kränkere Leute, etc. Das kann man machen, wenn es denn vorab in einem Analyseprotokoll definiert ist. Ich schrieb den Senior-Autor, Prof. Mahmoud Zureik, an und bat um das Analyseprotokoll, das merkwürdigerweise nirgendwo erwähnt oder verlinkt war. Und stellte auch die offensichtliche Frage: ob diese Auswahl vorab definiert worden sei. Die Antwort blieb aus.

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MWGFD e.V. fordert Klarheit zu Zulassung der COVID-19-modRNA- und Vektor-Impfstoffe

MWGFD e.V. fordert von der European Medicines Agency (EMA) Klarheit zu Zulassungsdokumenten der modRNA und Vektor-Impfstoffe gegen COVID-19

Eine annotierte Bibliografie zur Nebenwirkungsproblematik der COVID-19 Impfstoffe

Als Vorsitzender des Vereins „Mediziner und Wissenschaftler für Gesundheit, Freiheit und Demokratie – MWGFD e.V“ habe ich neulich einen Brief an die Chefin der European Medicines Agency (EMA), Ms. Emer Cooke, geschrieben. Der Brief ist in seiner englischen Originalfassung und in einer deutschen Übersetzung auf der MWGFD-Seite veröffentlicht. Ich stelle ihn hier auch in seiner Originalversion als PDF zum Download zur Verfügung. Frau Cooke behauptete nämlich, es lägen ihr keine Erkenntnisse vor, die einen Zweifel an der Sicherheit der COVID-19-modRNA-Impfstoffe hätten aufkommen lassen. Wirklich? Wir dachten, wir helfen Frau Cooke mal mit ein bisschen Literatur nach, weil sie offenbar keinen gescheiten wissenschaftlichen Dienst hat, der die Arbeit macht. Daher ist als Anhang zum Brief eine – nicht vollständige, aber ausführliche – kommentierte Bibliografie angehängt.

Einige Worte zum Hintergrund:

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Tollwütige Faktenfüchse

Die Presse ist immer weniger die „Vierte Kraft im Staat“ und immer mehr Hofberichterstatterin und wird damit zur Demokratiebestatterin

Ich habe in vielen meiner Blogs zur Corona-Zeit immer wieder gefragt: Wo bleiben die investigativen Journalisten? Wo ist die kritische Presse? Bis auf wenige Ausnahmen habe ich wenig kritische Berichterstattung über die offizielle Corona-Politik, die „Maßnahmen“, das Bedürfnis des Staates, alle mit Impfungen zwangszubeglücken, und verwandte Themen wahrgenommen. Die Presse hat fast immer ins gleiche Horn geblasen wie die offiziellen Verlautbarungen von Regierung und ihren Ämtern, RKI und PEI. Ich habe in meiner Interviewstudie, die ich vorläufig nur in meinem Corona-Roman „Verschachtelte Wahrheit“ ausgewertet habe, auch einige Pressefachleute befragt, warum das so ist. Die Antworten waren vielschichtig, aber ein wichtiges Element zieht sich durch:

Die Schere im Kopf. Es mag auch manchmal offizielle Durchgaben von oben gegeben haben, die den Leuten in der Redaktion sagen, wo’s langgeht. Aber viel wichtiger ist die „gefühlte Wahrheit“, das, was die meisten Leute als das „Richtige“ sehen, das, was politisch korrekt ist, was man den Leuten beibringen muss. Nicht mehr das, was tatsächlich der Fall ist, zählt, wie es ein früherer „Spiegel“-Leitsatz ausdrückte, sondern dass man die richtige Haltung zeigt. Und die richtige Haltung ist die Haltung derer, die man als fortschrittlich, liberal, links, eben als die Mehrheit wahrnimmt, und ist zufälligerweise auch die Haltung der Mächtigen. Wenn man es dieser Mehrheitsmeinung nicht recht macht, läuft man als normaler Reporter oder Redakteur Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden, keine Aufträge mehr zu kriegen, ja vielleicht sogar seinen Vertrag zu verlieren. Das Prekariat der kurzen Verträge, der freiberuflichen Mitarbeit, die jederzeit kündbar ist, hat in der Medienbranche, so sagten mir meine Informanten, weitgehend die früher häufigeren Stellen der unkündbaren und daher auch meinungsfesten Redakteure und Chefreporter ersetzt.

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Wehret den Anfängen – Impfzwang verhindern, Masernschutzgesetz abschaffen

Die Bundestagspetition zur Revision des Masernschutzgesetzes ist online und kann nun gezeichnet werden

Wer in den vergangenen Jahren nicht geschlafen hat, hat bemerkt: Die Zeichen stehen auf Zwang und staatliche Bevormundung. Überall. Aber vor allem im Gesundheitswesen. Die SARS-CoV-2-Pandemie war ein großer Trichter, der die Menschen mehrheitlich in die unerprobten und, wie wir jetzt wissen, gefährlichen gentechnischen Präventionstechnologien treiben sollte, die uns die Politik euphemistisch als „Impfungen“ verkaufte. Die Versprechungen waren alle hohl, um nicht zu sagen gelogen. Angefangen von Merkels „Die Pandemie ist vorbei, wenn wir die Impfung haben“, bis zu Spahns und Lauterbachs „wirksam und sicher“.

Während dieser Pandemie, am 10. Februar 2020, wurde ein neues Masernschutzgesetz erlassen, das am 1. März 2020 in Kraft trat, praktischerweise zu einem Zeitpunkt, als niemand so richtig aufgepasst hat. Der Entwurf stammt aus dem September 2019 und wer die Ministerialbürokratie kennt, weiß, dass so etwas schon eine Weile vorher ausgekocht werden musste, damit es dann als Entwurf dem Parlament vorgelegt werden konnte.

Der Kern dieses Gesetzes ist die Verpflichtung für Kindergartenkinder, einen Masernimpfnachweis zu erbringen, damit sie in den Kindergarten oder die KITA gehen können. Man kann auch die Immunität gegen Masern durch Antikörpertiter nachweisen, also durch die Tatsache, dass ein Kind bereits Masern gehabt hat (siehe). Da Schulpflicht vorgeht, wird zwar möglicherweise noch kontrolliert und auch ein fehlendes Impfzeugnis an das Gesundheitsamt gemeldet, aber die Behörden dürfen das Kind nicht am Schulbesuch hindern. Nach Ende der Schulpflicht, also für höhere und weiterführende Schulen, kann das wieder ein Thema werden.

De facto wird also mit der Nachweispflicht einer Masernimpfung eine Masernimpfpflicht eingeführt.

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