Writer Gayle Kimball interviews Prof. Walach (EN)

The writer and author Gayle Kimball interviews Prof. Walach for her book project „Visionary Scientists“.

You can listen to the interview in English language here oder download the mp3. The interview covers most of the topics and research Prof. Walach is known and renowned for.


MP3 of interview by Gayle Kimball with Prof. Harald Walach (1h15 – 35MB)


Neue ärztliche Weiterbildung Integrative Onkologie

Ich organisiere zusammen mit der Europäischen Akademie für Naturheilkunde von Dr. Wasylewski in Berlin eine Weiterbildung „Integrative Onkologie“.

Termin: Donnerstag 21.3.2019 bis Sonntag 24.3.2019

Näheres zu Themen und Referenten auf der Akademie-Seite

Ich freue mich übers Weitersagen, Weiterleiten, Weiterempfehlen und darauf, das eine oder andere bekannte Gesicht wieder zu sehen, und natürlich auch neue kennenzulernen.

Petition zur Erhaltung der Wahltarife für Homöopathie und andere naturheilkundliche Medikamente

Das Bundesgesundheitsministerium hat die Absicht, die Wahltarife der Krankenkassen für Arzneimittel der „besonderen Therapierichtungen“ zu streichen. Das wären alle Phytotherapeutika, Homöopathika und Anthroposophika.

Aktuell läuft eine Petition bei change.org, die ich gerne weiterempfehle.

Der Ersteller der Petition schreibt:

In der Gesetzesvorlage TSVG sieht das Bundesgesundheitsministerium vor, den Wahltarif für komplementärmedizinische Arzneimittel zu streichen. Dadurch wird die Verordnung homöopathischer, anthroposophischer und anderer komplementärmedizinischer Arzneimittel diskriminiert. Der Wahltarif ist fester Bestandteil der bisherigen Gesetzgebung und ermöglicht den Krankenkassen und den Behandlerinnen und Behandlern Arzneimittel zu verordnen, die den besonderen Therapierichtungen Homöopathie, Anthroposophische Medizin u.a. entsprechen. Als Wahltarif können die Krankenkassen frei entscheiden, ob sie bei entsprechender Berechnung der Versicherungsprämie die Kosten dieser Arzneimittel übernehmen. Eine Einschränkung dieser Wahlmöglichkeit stellt einen gravierenden Eingriff in die Therapiefreiheit dar und kann nicht hingenommen werden.

Hahnemann-Gesellschaft

Hochdruck-Medikamente schaden bei Bluthochdruck im Grenzwertbereich

Eine These, die ich einmal entwickelt habe, als ich mir vor Jahren die Berichterstattung über die konventionelle und die komplementäre Medizin in den Printmedien in England angesehen habe, lautet: Etwa 10-14 Tage, nachdem eine Hiobsbotschaft über die konventionelle Medizin, vor allem die Pharmakologie, hereingebrochen ist, geht das CAM-Bashing wieder los.

Vor allem Print-Medien, aber auch andere, schlagen dann ein auf die Homöopathie, die Akupunktur, die Phytotherapie oder was sonst grad so zur Verfügung steht. [1]

Diese These können wir jetzt einmal live testen. Denn gerade ist eine schlechte Nachricht für die konventionelle Pharmakologie angekommen, die zu einem Rückgang der Verschreibungen führen wird und muß. Die Botschaft lautet: Die leitliniengemäße Verschreibung von Bluthochdruck-Medikation für Patienten, die einen grenzwertig hohen Blutdruck (zwischen 140 und 159 systolisch und 90 und 99 diastolisch) haben und sonst keine weiteren Risikofaktoren, ist nicht nur nicht nützlich, sondern gefährlich. Das zeigt eine Studie einer englischen Forschungsgruppe, die in der letzten Ausgabe von JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde. [2].

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In Praise of Political Incorrectness

Our Political Correctness Culture is as Bad as Any Tribal Taboo: Comments on Two Victims of PC – Peter C. Gøtzsche and Dieter Schönecker

I wrote in English for a change, as my topic addresses an international audience. Those who do not understand English well enough may be interested in a German abstract.

Political Correctness

Tribal taboos, like overstepping an imaginary boundary, eating the wrong type of food, etc. are ridiculed by us modern people. We think they are irrational and we do not need them. Wrong. We have an even worse version of taboo: political correctness (PC). The role and function of such a system of behavior can be illustrated by a nice story, which my friend and colleague Volker Sommer told me, who used to run a primate observation station in Nigeria and has produced lots of data about the behavior of free-ranging primates like bonobos, chimpanzees and gorillas [1].

He observed the behavior of two tribes of chimpanzees, living in close proximity, except they were separated by a river and thus had developed different cultural rituals that served to distinguish them from others: One of them used to poke sticks into an ant-heap and then lick the ants, while the other tribe did not do that. Licking the ants, Volker explained to me, was not particularly funny, as they exude their typical acid that burns and pricks, and for food purposes the ants were not really very useful, as the chimps had plenty of food.

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