HERZLICH WILLKOMMEN!
Dies ist die private Homepage von Prof. Dr. Dr. Harald Walach →.
Über eine Auswahl meiner Forschungsthemen → und über meine Publikationen → können Sie sich hier auf meiner privaten Seite direkt informieren. Ein inhaltlicher Schwerpunkt ist meine kleine Methodenlehre für Anfänger →, die inzwischen 25 Kapitel hat.
In meinem persönlichen Blog plaudere ich aus meinem wissenschaftlichen Alltag und gebe einige Gedanken zu dem, was ich so alles sehe und erlebe zum Besten.
Tollwütige Faktenfüchse
Die Presse ist immer weniger die „Vierte Kraft im Staat“ und immer mehr Hofberichterstatterin und wird damit zur Demokratiebestatterin
Ich habe in vielen meiner Blogs zur Corona-Zeit immer wieder gefragt: Wo bleiben die investigativen Journalisten? Wo ist die kritische Presse? Bis auf wenige Ausnahmen habe ich wenig kritische Berichterstattung über die offizielle Corona-Politik, die „Maßnahmen“, das Bedürfnis des Staates, alle mit Impfungen zwangszubeglücken, und verwandte Themen wahrgenommen. Die Presse hat fast immer ins gleiche Horn geblasen wie die offiziellen Verlautbarungen von Regierung und ihren Ämtern, RKI und PEI. Ich habe in meiner Interviewstudie, die ich vorläufig nur in meinem Corona-Roman „Verschachtelte Wahrheit“ ausgewertet habe, auch einige Pressefachleute befragt, warum das so ist. Die Antworten waren vielschichtig, aber ein wichtiges Element zieht sich durch:
Die Schere im Kopf. Es mag auch manchmal offizielle Durchgaben von oben gegeben haben, die den Leuten in der Redaktion sagen, wo’s langgeht. Aber viel wichtiger ist die „gefühlte Wahrheit“, das, was die meisten Leute als das „Richtige“ sehen, das, was politisch korrekt ist, was man den Leuten beibringen muss. Nicht mehr das, was tatsächlich der Fall ist, zählt, wie es ein früherer „Spiegel“-Leitsatz ausdrückte, sondern dass man die richtige Haltung zeigt. Und die richtige Haltung ist die Haltung derer, die man als fortschrittlich, liberal, links, eben als die Mehrheit wahrnimmt, und ist zufälligerweise auch die Haltung der Mächtigen. Wenn man es dieser Mehrheitsmeinung nicht recht macht, läuft man als normaler Reporter oder Redakteur Gefahr, nicht mehr ernst genommen zu werden, keine Aufträge mehr zu kriegen, ja vielleicht sogar seinen Vertrag zu verlieren. Das Prekariat der kurzen Verträge, der freiberuflichen Mitarbeit, die jederzeit kündbar ist, hat in der Medienbranche, so sagten mir meine Informanten, weitgehend die früher häufigeren Stellen der unkündbaren und daher auch meinungsfesten Redakteure und Chefreporter ersetzt.
Wehret den Anfängen – Impfzwang verhindern, Masernschutzgesetz abschaffen
Die Bundestagspetition zur Revision des Masernschutzgesetzes ist online und kann nun gezeichnet werden
Wer in den vergangenen Jahren nicht geschlafen hat, hat bemerkt: Die Zeichen stehen auf Zwang und staatliche Bevormundung. Überall. Aber vor allem im Gesundheitswesen. Die SARS-CoV-2-Pandemie war ein großer Trichter, der die Menschen mehrheitlich in die unerprobten und, wie wir jetzt wissen, gefährlichen gentechnischen Präventionstechnologien treiben sollte, die uns die Politik euphemistisch als „Impfungen“ verkaufte. Die Versprechungen waren alle hohl, um nicht zu sagen gelogen. Angefangen von Merkels „Die Pandemie ist vorbei, wenn wir die Impfung haben“, bis zu Spahns und Lauterbachs „wirksam und sicher“.
Während dieser Pandemie, am 10. Februar 2020, wurde ein neues Masernschutzgesetz erlassen, das am 1. März 2020 in Kraft trat, praktischerweise zu einem Zeitpunkt, als niemand so richtig aufgepasst hat. Der Entwurf stammt aus dem September 2019 und wer die Ministerialbürokratie kennt, weiß, dass so etwas schon eine Weile vorher ausgekocht werden musste, damit es dann als Entwurf dem Parlament vorgelegt werden konnte.
Der Kern dieses Gesetzes ist die Verpflichtung für Kindergartenkinder, einen Masernimpfnachweis zu erbringen, damit sie in den Kindergarten oder die KITA gehen können. Man kann auch die Immunität gegen Masern durch Antikörpertiter nachweisen, also durch die Tatsache, dass ein Kind bereits Masern gehabt hat (siehe). Da Schulpflicht vorgeht, wird zwar möglicherweise noch kontrolliert und auch ein fehlendes Impfzeugnis an das Gesundheitsamt gemeldet, aber die Behörden dürfen das Kind nicht am Schulbesuch hindern. Nach Ende der Schulpflicht, also für höhere und weiterführende Schulen, kann das wieder ein Thema werden.
De facto wird also mit der Nachweispflicht einer Masernimpfung eine Masernimpfpflicht eingeführt.
QS24 – Interviews zu Resonanzmedizin und Gesundheitskompetenz
Resonanzmedizin auf dem Prüfstand
Ich werde immer wieder auf neue Verfahren der Resonanzmedizin angesprochen – meist mit großen Erwartungen, manchmal mit Skepsis. Also habe ich beschlossen, eines dieser Geräte wissenschaftlich zu prüfen. In diesem Gespräch stelle ich die Ergebnisse unserer ersten Studie vor und erläutere, warum wir dieses Thema überhaupt untersucht haben. Das Video bietet einen guten Einstieg in die Hintergründe und die Daten.
Gesundheitskompetenz statt Gehorsam
Einige grundlegende Gedanken zur Bedeutung kritischen Denkens und zum Wert des Widerspruchs erläutere ich im folgenden Interview. Gerade in einer Zeit, in der wissenschaftliche Debatten oft verengt geführt werden, halte ich es für wichtig, unterschiedliche Perspektiven sichtbar zu machen und Argumente sorgfältig abzuwägen. Das folgende Gespräch fasst diese Überlegungen zusammen und lädt dazu ein, sich selbst ein Bild zu machen.
Déjà-vu – Robert Koch seziert!
Ein falsches Heldennarrativ und eine Gegengeschichte aus dem Untergrund – ein Buchbesprechungsessay
Dieser Text von mir wurde am 24.3.2026 von TKP.AT (https://tkp.at/2026/03/24/deja-vu-robert-koch-seziert/) publiziert.
Barz, Heiner. (2025). Robert Koch jenseits des Mythos: Die Argumente seiner Kritiker in Originaltexten. Berlin: Springer. ISBN 978-3-662-70354-0, kartoniert, 197 Seiten, 22,99 €.
Beinahe jedes Narrativ eines wissenschaftlichen Triumphes hat ein Gegennarrativ, das kaum bekannt ist. Denn die Geschichte ist bekanntlich die der Gewinner. Verlierer und die, die auf der Strecke bleiben, haben in der offiziellen Hagiografie der Wissenschaft keine Stimme. Allmählich getrauen sich Wissenschaftshistoriker auch an die heiligen Kühe der deutschen Wissenschaft und führen sie in den Schlachthof. Mein Kollege Florian Mildenberger hat das vor nicht allzu langer Zeit mit einem der Säulenheiligen der deutschen Infektiologie, Paul Ehrlich (1854-1915) getan: Er hat im Paul-Ehrlich-Archiv, das von der Rockefeller Foundation verwaltet wird, nach der Datenbasis für Paul Ehrlichs angeblichen Erfolg bei der Behandlung der Syphilis gesucht [1]. Es zeigte sich, dass die angeblich an Menschen gewonnenen Daten zur Wirksamkeit des vermeintlich ersten wirksamen Mittels gegen Syphilis, dem Salvarsan, nicht existierten, sondern Paul Ehrlich allenfalls wenig aussagekräftige Tierversuche durchgeführt hatte. Das Salvarsan war wirkungslos. Die vermeintliche Wirkung kann zwanglos anders erklärt werden: die Syphilis ging in den Jahren des ersten Weltkrieges, als die Salvarsan-Einführung im großen Stil gepredigt wurde, deswegen zurück, weil die jungen Männer, die sich sonst normalerweise in Bordellen eine Syphilis einfingen, in den Schützengräben von Verdun verfaulten.
Wo hatte Ehrlich gelernt, dass man mit gefälschten Daten und einer wissenschaftlichen Heilsverkündung weit kommt?
„Triumph der Liebe“ – Einladung zum Frühlingskonzert
Ich lade ein zu unserem Frühlingskonzert „Triumph der Liebe“.
Am
Donnerstag, 19. März, um 19 Uhr,
Samstag, 21. März, um 19 Uhr
und am
Sonntag, 22. März, um 17 Uhr
singe ich mit meiner Lehrerin Verena Krause in Basel, in der Kunst und Wunderkammer, am Spalenring 1, ein Konzert mit Liebesduetten. Wir singen auch einige Solostücke. Unser Pianist Semyon Berezin, ein begnadeter russischer Meisterstudent, wird auch ein paar Soloeinlagen geben.
Der Eintritt ist frei, wir freuen uns über Spenden. Und eine Anmeldung an info@viva-vera-vita.com oder über die Webseite wäre hilfreich.

