Methodology for Beginners, Open Online-Course now available in English

My Methodology-Blog (resp. series of self-study-articles or open online-course on methodology) is now also available in English. The first 6 articles are online now! You can read, download and forward the PDFs unchanged for private reading. All rights reserved. For now I have mergend the English versions with the respective german articles here on my … Weiterlesen

Qualitätssicherung im Gesundheitswesen: Der Leitlinien- und Kontrollwahn – und andere Blüten vom European Congress of Integrative Medicine

Wohin der Irrwitz der Qualitätssicherung führt, wenn er aufs Gesundheitswesen übergreift, und zwar dann, wenn er gepaart wird mit einer Sparmentalität, die gleichzeitig Ressourcen beschneidet ist mir in zweifacher Hinsicht auf dem eben zu Ende gegangenen European Congress for Integrative Medicine [www.ecim-congress.org] in Berlin klar geworden.

Qualitätssicherung hat ohne Frage einige positive Aspekte: man weiß, wen man anmeckern muß, wenn was nicht geklappt hat; man hat eine Reihe hübscher Ordner im Büro stehen; man hat sich viel Gedanken gemacht, wie man Prozesse optimieren kann – und manches davon wird vermutlich sogar umgesetzt. Außerdem hat man aus dem Nichts eine ganze Reihe Stellen in den tertiären Zirkeln der Schattenwirtschaft geschaffen, dem Dienstleistungssektor.

Mittlerweile ist es so weit, dass man ohne Qualitätssicherung bald nicht mehr existieren darf…

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Wer hätte das gedacht? Die Politik kümmert sich um die Komplementärmedizin!

Am 26.6.2013, kurz vor dem akut gähnenden Abgrund des Sommerlochs, stellten Dr. Frank-Walter Steinmeier und 15 Abgeordnete der SPD-Fraktion eine sog. „kleine Anfrage“ an die Bundesregierung zur Bedeutung der Komplementärmedizin. Bei mir stand zu dem Zeitpunkt schon die Vorferienhektik vor der Tür, daher bin ich nicht mehr dazugekommen, das zeitnah zu kommentieren. Dadurch haben wir nun den Vorteil, dass wir auch gleich die Antwort der Regierung bestaunen können.

Ich bring dann mal kurz unsere Regierung auf den neuesten Stand:
Nachträge zur Regierungsantwort auf die „kleine Anfrage“ der SPD-Fraktion an die Bundesregierung zum Stand der Komplementärmedizin in der Republik im Juni 2013. [1]

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Wissenschaft, Medizin und Esoterik: Grenzen und Übergänge

Prof. Harald Walach spricht über Grenzen und Übergänge zwischen Wissenschaft, Medizin und Esoterik im historischen und aktuellen Kontext. Wissenschaft grenzt sich nicht durch die Inhalte, sondern durch die Methodik von Esoterik ab. In den Grenzbereichen der Wissenschaft aber findet wesentliche Erkenntnis statt. Die Europa Uni Viadrina steht nicht nur mit ihrer geografischen Randlage sondern auch programmatisch für grenzüberschreitende Wissenschaft: „(B)Orders in Motion“

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„Rocket Science“, Nachhaltigkeit und die Dialektik des Fortschritts

Ich bin tief beeindruckt von der Raumfahrtforschung. Ein Besuch im Expo-Center der European Space Agency (ESA) in Holland hat mir gezeigt, wie viel Energie, Intelligenz, Historie der Erkundung der Naturgesetze, Geld und Teamarbeit in die Raumfahrtforschung fließt. Im ESA Zentrum in Holland arbeiten etwa 3.500 Leute, mit die gescheitesten Köpfe Europas, und es gibt noch einige solcher Zentren in Europa. Sie basteln an Lösungen für die Raumfahrt. Das Dokumentationszentrum zeigt, was schon alles erreicht wurde. Am Eindrucksvollsten fand ich die hochauflösenden Karten und Fotografien der Erde. Der Fortschritt der Naturwissenschaft, auf dem Rücken einer mehr als 500 Jahre langen Geschichte kollektiver Anstrengung der Menschheit, beschert uns diese wirklich grandiosen Errungenschaften.

Der Fortschritt der Naturwissenschaft […] beschert uns diese wirklich grandiosen Errungenschaften.

Mit ihnen kann man z.B. klar und deutlich den Nachweis führen, dass ein Klimawandel dramatischen Ausmaßes im Gange ist. Man kann gut begründen, was passieren muss, wenn wir einige der antizipierten Folgen vermeiden wollen. Die Karte Hollands, die zeigt, wie viel Land bedroht ist, wenn der Meeresspiegel in den nächsten 50 Jahren um einen Meter steigt, ist nur eine davon. Weitere drastische Folgen sind z.B. Verschiebungen von Klimazonen in Afrika und die Flüchtlingsströme, die deswegen – z.B. aufgrund des Kampfes um lebensnotwendige Ressourcen wie Wasser – zu erwarten sind.

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