Wissenswertes zu SARS-CoV2: Teil 3 – Die Folgen der Maßnahmen (Gastbeitrag)




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Lesen Sie hier Teil 1 – Das verdammte Virus
Lesen Sie hier Teil 2 – Wer erkrankt und wer ist gefährdet?

Teil 3 – Die Folgen der Maßnahmen

Ein Gastbeitrag von Wolf Bertling und Stefan Rohmer

Medizinische Folgen

Durch die Maßnahmen sind möglicherweise in der Anfangsphase bis Mitte März weniger Leute gestorben, ab Ende März aber sind wohl mehr Leute an Corona gestorben als es ohne die Maßnahmen der Fall gewesen wäre. Einfach deshalb, weil sich durch die Maßnahmen das Abklingen der Erkrankungswelle sehr lange hingezogen hat und immer noch hinzieht. Aber wären denn wirklich signifikant mehr Leute an Corona gestorben?

Wenn man sich die täglichen Todesfälle ansieht, dann war der Höhepunkt bereits am 1.April, also nach gerade einmal 9 Tage nach dem rigorosen Kontaktverbot (Lockdown). Da aber diejenigen, die versterben durchschnittlich 3 Wochen nach der Infektion sterben, ist das rigorose Kontaktverbot sicherlich nicht für die steile Abnahme von Todesfällen verantwortlich. Eher andersherum: Die hochempfänglichen, kachektischen und anderweitig Gefährdeten starben bei der ersten Gelegenheit, wie jedes Jahr während der Grippesaison. Es gelangen ständig neue Leute in diesen Gefährdetenkreis, und in der nächsten Saison werden wieder neue dazukommen. Aber dieser Kreis und alle möglichen Betroffenen müssen aufgeklärt und ihrer eigenen Entscheidung überlassen werden. Alles andere ist Gesundheitsdiktatur.

Haben wir durch das Freihalten von Intensivbetten und das Verschieben von Operationen nicht vielleicht mittelfristig sogar mehr Opfer zu beklagen? Ein Krebspatient, dessen Operation um ein Vierteljahr verschoben wird, stirbt natürlich nicht sofort daran, aber seine Überlebenschance ist deutlich kleiner geworden. Wie viele Patienten mit Herz- Kreislauferkrankungen wurden nicht in Kliniken überwiesen und wie haben sich deren Chancen auf Genesung verändert? Wie viele Personen haben psychische Probleme durch dieses Regime der Angst und Panik entwickelt? Wie viele sind schon den letzten Schritt gegangen und haben Selbstmord begangen und wie viele werden noch folgen (auch wegen anderen Folgen, s.u.)?

Nein, diese Maßnahmen waren aus medizinischer Sicht eher abträglich für die Volksgesundheit und die Gesundheit des Einzelnen. Diese Maßnahmen wurden daher wohl eher aus anderen Gründen veranlasst. Sieht man sich die Zahlen und Kurven aus Ländern an, die nahezu gar nichts gemacht haben (Schweden, Niederlande und Weißrussland), so sieht man keinen erkennbaren positiveren Einfluss in Ländern, die sich überboten haben in der Gängelung der Bevölkerung. Belgien ist unter den Europäischen Staaten das Land mit den schärfsten Maßnahmen und mit der höchsten Todesrate (845 auf 1 Million Einwohner). Letztendlich wird das vielen Argumenten für eine strenge Maskenpflicht und anderen „Hygienemaßnahmen“ den Boden entziehen.

Natürlich sollen sich Leute die Hände waschen, aber nicht unentwegt und schon gar nicht ständig desinfizieren. In den gängigen Desinfektionsmitteln sind diverse Alkohole und Wasserstoffperoxid enthalten. Das tötet nicht nur Corona,das sowieso nicht lange auf Ihrer Hand überlebt, sondern auch die natürliche Hautflora, die für Sie eine schützende Funktion hat! Außerdem führt das übermäßige Anwenden von Desinfektionsmitteln mittelfristig dazu, dass sich resistente Bakterienstämme herausbilden, die am Ende wesentlich gefährlicher sind als SARS-CoV2 es je sein kann.

Genaue Zahlen, die ein völlig inadäquates Handeln der Regierungen in vielen Europäischen Ländern offensichtlich machen, wird es natürlich nach Ende der „Epidemie“ geben, aber niemand soll sagen, man habe nicht konkrete Vorhersagen treffen können und auch getroffen, wie etwa hier. Das wird dann die Grundlage sein für Schadenersatzklagen gegen die heutigen „Heilsbringer“ (s. unten).

Wirtschaftliche Folgen

Kann man wirklich eine lebendige Wirtschaft einfach abschalten und dann wieder kickstarten?

Kaum zu erwarten.

Wieviele Gastro-Betriebe, wieviele Friseure und wieviele andere kleinere und mittelständische Betriebe werden ihre Pforten für immer schließen? Und die Insolvenzwelle wird erst noch anlaufen im Herbst, Winter und kommendes Frühjahr.

Die Preise im Gastro- und Hotelbereich sind teils drastisch nach oben gegangen. Man versucht das Verlorene wieder reinzuholen. Aber die Belegung geht dadurch natürlich zurück und die Rechnung nicht auf.

Viele Vorhaben im Bau- und Handwerkerbereich werden nun verschoben, da man sich seines Einkommens und sogar seiner Arbeitsstelle nicht mehr sicher ist. Wer kauft sich vor diesem Hintergrund ein neues Auto?

Gleichzeitig wird natürlich die Unsicherheit bezüglich solcher Investitionen durch die Klima-/CO2 Hysterie weiter verschärft.

Man tut sich schwer, die Zukunft vorher zu sagen, aber rosig sieht sie sicher nicht aus.

7,5 Millionen Kurzarbeiter – wie viele davon werden wieder an ihre Arbeitsstelle zurückkehren?

Wer profitiert von dieser Situation?

Nun, in China ist die Krankheit zuerst aufgetreten und schon nach kurzer Zeit (nicht ganz 2 Monaten) wieder als beendet erklärt worden. Man war ja so überaus rigoros und diszipliniert. Als dann die Krankheit auch in andere Länder dieser Erde kam, propagierte man die „Chinesische Lösung“ und würgte seine komplette Wirtschaft ab. China hat aber nur eine Provinz abgeriegelt und das Virus drang in die ganze Welt ein, nur nicht in andere Chinesische Provinzen. Seltsam? Der Westen fiel auf diesen Trick herein und wird am Ende der „Krise“ den Handelskrieg verloren haben.

Politische Folgen

Im Oktober 2020 wurde gemeldet, dass China als einziges Land die Anzahl seiner Milliardäre gesteigert hat. Aber wir haben auch größte Probleme auf anderen Gebieten.

Die Demokratie ist schwer geschädigt. Deutschland hat die wichtigsten Artikel seines Grundgesetzes außer Kraft gesetzt: Art. 1 Menschenwürde (wir werden gezwungen eine Narrenkappe (Maske) zu tragen und können keine freien Kontaktentscheidungen mehr treffen.), Art. 2 Freie Entfaltung der Persönlichkeit (Kontaktverbot), Art. 5 Meinungsfreiheit (Covidioten, Coronaleugner werden ausgegrenzt, die Presse ist wieder gleichgeschaltet), Art. 6 Familie (Kinderfürsorge geht an den Staat), Art. 7 Schulwesen (Keine Schule), Art. 8 Versammlungsfreiheit (Auflösung von Demonstrationen wegen Abstandsregeln), Art. 11 Freizügigkeit (Reiseverbote), Art. 12 Berufsfreiheit (Verbote zur Ausübung von Berufen), Art. 13 Unverletzlichkeit der Wohnung (aufgrund von Denunziation wurden Wohnungen gestürmt). Weitere Rechtsbrüche ließen sich sicher feststellen, aber wir sind keine Anwälte und wollen dieses Feld echten Experten überlassen.

Zum Schluss noch ein Zitat von Friedrich von Schiller: „Man könnte den Menschen zum halben Gott bilden, wenn man ihm durch Erziehung aller Furcht zu benehmen suchte.“ (Ästhetische Briefe). Aber genau das Gegenteil wird mit der Bevölkerung vieler Staaten seit Jahren und insbesondere seit Corona gemacht, ganz besonders in Deutschland. Es wird massiv Furcht und Angst verbreitet. Die Corona Bedrohung ist eine sehr persönliche, da im engsten Umfeld Tote vorhergesagt werden. In dieser Situation sind die Leute bereit, sich beliebigen Maßnahmen zu beugen und sich Unterwerfungen aufoktroyieren zu lassen. Die Schillersche Vorstellung führt hingegen zu freien, selbstbestimmten, mutigen und widerstandsfähigen und –willigen Bürgern.

Die Autoren

Die Autoren sind virologisch und immunologisch ausgebildete Mediziner und Naturwissenschaftler, die über Jahre an anerkannten Forschungseinrichtungen auf einschlägigen Themen gearbeitet haben.

Wolf Bertling, Jahrgang 1952 war nach dem Studium der Biologie, der Chemie und der Pharmazie sowie der Promotion in Molekularer Biologie mehrere Jahre virologisch und immunologisch in den USA aktiv (UCLA;UNC). Er habilitierte während seiner Zeit bei der Max Planck Gesellschaft in Molekularer Medizin und arbeitete danach als Gruppenleiter beim Paul Ehrlich Institut. Seit 1995 ist er selbständiger Unternehmer mit Fokussierung auf immunologische Therapieansätze.

Stefan Rohmer, Jahrgang 1974, studierte Humanmedizin an den Universitäten Leipzig, Erlangen, Sydney und ist seit 2002 approbierter Arzt. In seiner Dissertation befasste er sich mit einem Thema aus der Intensivmedizin und ist Facharzt für Anästhesiologie sowie Facharzt für Arbeitsmedizin. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt ist die Notfallmedizin, zudem ist er leitender Notarzt, Schiffsarzt und Verkehrsmediziner.